05 Okt

Kulturrat Österreich: Finally: Corona-Entschädigungen für mehrfach Geringfügige

 _______/ Information > _______/ Kulturrat Österreich > > __/ Finally: Corona-Entschädigungen für mehrfach Geringfügige > __/ Information zum letzten Teil des Härtefallfonds > > _______/ www.kulturrat.at > > Vor Corona mehrfach geringfügig oder fallweise Beschäftigte können nun endlich auch finanzielle Entschädigung beantragen – für den Zeitraum März 2020 bis März 2022. Gesetzlich vorgesehen ist diese Entschädigung seit Mai 2020. > __/ Antragsformular, Richtlinien, FAQ: www.wko.at/site/haertefallfonds-mgb/home.html > > _______/ Wer ist anspruchsberechtigt? > > Voraussetzung ist das Vorliegen von geringfügigen oder fallweisen Beschäftigungen (unselbstständig) im Referenzzeitraum von 1.9.2019 bis 29.2.2020. Das Einkommen aus diesen sechs Monaten muss insgesamt die sechsfache monatliche Geringfügigkeitsgrenze übersteigen. Nicht anspruchsberechtigt ist u.a., wer in diesem Zeitraum ein – wenn auch noch so kurzes – pflichtversichertes Einkommen hatte oder Leistungen aus dem AMS bezog. Eine Möglichkeit, Beschäftigungs- und Sozialversicherungszeiten zu eruieren, ist ein Sozialversicherungsdatenauszug, der kostenlos von den Sozialversicherungsanstalten bezogen werden kann. > > Die Betrachtungszeiträume, für die jeweils um Entschädigung angesucht werden kann, entsprechen Kalendermonaten, insgesamt geht es um bis zu 24 Monate von März 2020 bis März 2022. Zentral für die jeweilige Anspruchsberechtigung ist das Vorliegen einer signifikanten wirtschaftlichen Bedrohung durch Corona (definiert durch einen Verlust von mindestens 30% gegenüber dem durchschnittlichen monatlichen Entgelt im Referenzzeitraum). Die Liste der Ausschlusskriterien ist auch für die Betrachtungszeiträume lang, z. B. eine zusätzliche Pflichtversicherung aufgrund von Erwerbstätigkeit, der Bezug einer Förderung aus Härtefallfonds (WKO), Überbrückungsfinanzierung für Künstler_innen (SVS) oder Covid19-Fonds (KSVF) oder auch der Bezug von Leistungen aus dem AMS. Zudem gilt eine jährliche Einkommensgrenze jeweils in Höhe der 65fachen Geringfügigkeitsgrenze (z. B. 2020: Euro 29.942,90), Personen mit Einkünften über dieser Grenze sind nicht anspruchsberechtigt. > “Liegt ein Ausschlusskriterium im Referenzzeitraum vor, besteht keine Förderungswürdigkeit. Liegt ein Ausschlusskriterium in einem oder mehreren Betrachtungszeiträumen vor, sind bloß diese Betrachtungszeiträume von der Förderung ausgeschlossen”, wie die WKO erläutert. > _______/ Höhe der Entschädigung > > Die Höhe der Entschädigung ist abhängig vom Einkommensverlust gegenüber dem Referenzwert und liegt bei 90% des Verlusts. Analog der Härtefallfonds-Systematik sind bei grundsätzlicher Anspruchsberechtigung ein Mindestbetrag und ein Höchstbetrag für die Entschädigungsszahlung definiert. Nicht analog des Härtefallfonds liegt der Mindestbetrag nur bei Euro 300,- je Betrachtungszeitraum (Monat), der Höchstbetrag bei Euro 1.000,- je Betrachtungszeitraum (Monat). Es gibt 24 Betrachtungszeiträume (Monate) von März 2020 bis März 2022. (Für Oktober 2021 gibt es, wie zuvor in allen anderen Bereichen des Härtefallfonds, keine Entschädigung.) > > _______/ Informationen zur Antragstellung > > Wichtig: Es kann nur EIN Antrag für alle infrage kommenden Betrachtungszeiträume gestellt werden. Entsprechend empfiehlt auch die WKO als abwickelnde Institution: „Wenn nicht klar ist, ob ein Ausschlusskriterium vorliegt, ist es daher ratsam, einen Antrag für alle Monate zu stellen.“ Die Antragsfrist ist knapp und endet bereits am 30.11.2022. > > _______/ Endlich umgesetzt! Jetzt rasch bis 30. November 2022 beantragen > > Wir freuen uns, dass es nunmehr doch noch gelungen ist, auch für diese Personengruppe eine finanzielle Entschädigung zu konzipieren. Insbesondere in jenen Arbeitsfeldern in Kunst und Kultur, in denen die Aneinanderreihung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse die Regel darstellt (z. B. im Film), bringt die Erweiterung des Härtefallfonds dringend notwendige nachträgliche finanzielle Entschädigung. Wenig erfreulich ist der restriktive Rahmen. In den segmentierten und oftmals hoch prekären Einkommens- und Arbeitsstrukturen im Kunst- und Kulturfeld waren und sind durchaus auch kurzzeitige Vollzeitanstellungen (z. B. projektbezogen) zusätzlich zu geringfügigen Jobs üblich und von den Corona-Präventionsmaßnahmen massiv betroffen. Noch immer gibt es Personen, die von allen Unterstützungsfonds zur Abfederung von Einnahmenausfällen in der Pandemie ausgeschlossen sind. Mit dem Härtefallfonds für mehrfach Geringfügige ist aber – finally und für einen kurzen Antragszeitraum – nun ein wichtiger Schritt getan. > _______/ Weitere Informationen: > > __/ Härtefall-Fonds für mehrfach geringfügig Beschäftigte und fallweise Beschäftigte: Antragsformular, Richtlinien, FAQ > www.wko.at/site/haertefallfonds-mgb/home.html > __/ Sozialversicherungsdatenauszug anfordern > www.sozialversicherung.at/cdscontent/?contentid=10007.820947&portal=svportal > > __/ Dachverband der Filmschaffenden > Spät aber doch: geringfügig und fallweise Beschäftigte sind nun antragsberechtigt > www.filmschaffende.at/coronanews/haertefallfonds-mehrfachgeringfuegig-und-fallweise-beschaeftigte > > __/ IG Bildende Kunst > Härtefallfonds für geringfügig und fallweise Beschäftigte. Die wichtigsten Eckdaten – stark verkürzt – auf einen Blick > igbildendekunst.at/themen/haertefallfonds-fuer-mehrfach-geringfuegig-beschaeftigte > > _______/ Rückfragen: > > Kulturrat Österreich > contact@kulturrat.at > www.kulturrat.at > https://www.twitter.com/kulturrat_oe > > Gumpendorfer Str. 63b > 1060 Wien > > _______/ Kulturrat Österreich > > Der Kulturrat Österreich ist der Zusammenschluss von Interessenvertretungen in Kunst, Kultur und freien Medien. Gemeinsam vertreten diese IGs rund 5000 Einzelmitglieder sowie 60 Mitgliedsverbände mit deren 360.000 Mitgliedern, 1000 Kulturinitiativen und 16 freie Rundfunkstationen. > > __/ Mitglieder des Kulturrat Österreich: > > ASSITEJ Austria – Junges Theater Österreich > Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs > Dachverband der Filmschaffenden > Forum Österreichischer Filmfestivals > IG Bildende Kunst > IG Freie Theaterarbeit > IG Kultur Österreich > IG Übersetzerinnen Übersetzer > Österreichischer Musikrat > Österreichischer Verband der Kulturvermittler*innen > Verband Freier Rundfunk Österreich > > _______/ Disclaimer: > > Wenn sie diese Aussendung direkt von contact@kulturrat.at erhalten haben, haben wir Ihre Mailadresse+Namen in einer lokalen Datenbank zum alleinigen Zweck der Versendung aktueller Informationen gespeichert. Sollten Sie keine weiteren Informationen des Kulturrat Österreich beziehen wollen (oder irrtümlich in dieser Datenbank gelandet sein), so ersuchen wir Sie um ein kurzes Mail: Ihre Daten werden dann gelöscht. > _______________________________ > > Weiterführende Links: > > IG Bildende Kunst: Corona-Info > Härtefallfonds (WKO) für mehrfach geringfügig Beschäftigte und fallweise Beschäftigte (wko.at) > Dachverband der Filmschaffenden: Beispiele für potentiell Antragsberechtigte beim Härtefallfonds für mehrfach geringfügig Beschäftigte (filmschaffende.at) > Handy-Signatur aktivieren (oesterreich.gv.at) > ID Austria Registrierung (oesterreich.gv.at) > Härtefallfondsgesetz (tagesaktuelle, konsolidierte Fassung) > > > — > Mitgliederinfo IG Bildende Kunst > Rückfragen & Feedback bitte an: office@igbildendekunst.at
30 Sep

Tipp: Werkstättengespräch mit Gabriele Binder, Kostümbildnerin

> Werkstättengespräch mit Gabriele Binder, Kostümbildnerin > Für ihre Arbeit an Florian Henckel von Donnersmarcks Politthriller Das Leben der Anderen war Binder 2006 für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bestes Kostümbild nominiert. Durch diese Arbeit empfahl sie sich für Angelina Jolies Regiedebüt In the Land of Blood and Honey (2011).Für das Kostümbild des Fernsehzweiteilers Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen wurde Binder 2017 mit dem Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen ausgezeichnet. Im Jahr 2020 schuf Gabriele Binder das Kostümbild der Netflix-Miniserie Das Damengambit, was ihrer Arbeit auch international viel Beachtung einbrachte. > Gabriele Binder ist Mitglied der Deutschen Filmakademie. Sie betreibt in Berlin-Tempelhof den zeitgenössischen Kostümfundus COMMEdesCOSTUMES. > > Arbeiten (Auszugsweise) > 2006: Das Leben der Anderen > 2009: Wüstenblume > 2011: In the Land of Blood and Honey > 2012: Anleitung zum Unglücklichsein > 2013: 3096 Tage > 2019: Ostwind – Aris Ankunft > 2020: Das Damengambit > > 1.10.2022; 18:00 Grandloft > Schönbrunner Straße 31 > Wien, Österreich > >

28 Sep

Dirty Eraser

SAVE THE DATE FOR DIRTY ERASER
1.10.2022  15-22h
 
At Sandkastensyndikat! 
Jörgerstraße 56-58, 1170
 
draw,paint,sew,cut out,glue,install,create,erase,decunstruct,
experiment.
work alone or together. quiet work or dialogue. invited models and models from group of participants. costumes, masks, fabrics for modeling provided. WANT TO BE A MODEL?
supply of some material. bring your own tools. choose your media. exhibition of created work during the event. come and go as you please. bring your kids:)

Material contribution 5 euro

live-music from 7pm
models from 4pm

27 Sep

2 Werkstattplätze

Liebe Studierende,

falls jemand von euch einen Atelier-/ Werkstattplatz sucht – es gibt zwei freie Plätze in der Gaullachergasse 53 im 16. Bezirk. Diese kosten € 125 monatlich all inkl.

Kontakt: Resa +43 664 393 51 13

Das Angebot kam über Kreative Räume Wien.

LG Ula

 

Ula Schneider
Präsidentin des Trägervereins der kunstschule.wien
t.0699 195 33 594
26 Sep

EINLADUNG Ausstellung_SOHO STUDIOS_Eröffnung am 4. Oktober, 19 Uhr

Zur Eröffnung der Ausstellungen 
 
„Von Pflanzen, Steinen und Gewässern lernen: Gegenerzählungen von Erdbewohner:innen 
 
inmitten multipler Krisen“
 
und 
 
“COMMUNI*TEA/ Herbarium Sandleiten“ 
 
laden wir Dich/ Sie herzlich ein! 
 
 4. Oktober 2022, 19 Uhr
 
SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

 
Wir freuen uns auf Dein/ Ihr Kommen.
 
Das SOHO Team
 
 

_______________________________
Kunst- und Kulturverein S O H O  I N  O T T A K R I N G
zvr: 043535030 | uid: ATU76162215

Brunnengasse 68/9
1160 Wien

SOHO-STUDIOS
Liebknechtgasse 32, 
1160 Wien

Projektwerkstatt | Büro 
Rosa-Luxemburg-Gasse 9
1160 Wien

sohoinottakring.at
sohostudios.at

 
19 Sep

Ausstellung “Muted Rainbow” (Donnerstag, 22. September, 19 Uhr)

Hallo,
Ich habe diesen Donnerstag die Eröffnung einer Einzelausstellung in Wien — und freu mich über jede*n der/die kommen möchte.
Wo: gallery twenty-six, Schwertgasse 4, 1010 Wien Wann: Donnerstag, 22. September 2022, 19–22 Uhr Was: Vernissage: Christian Bazant-Hegemark, „Muted Rainbow“
Zur Ausstellung: „Muted Rainbow“ ist Christian Bazant-Hegemarks Soloausstellung in der gallery twenty-six. In Malerei und Zeichnung werden Alltagsmomente mit Traumfragmenten, Dissoziationen und unterschiedlichen emotionalen und sub-emotionalen Zuständen verwoben.Der Ausstellungstitel verknüpft zwei Themen: In der Natur kennt man den Regenbogen als natürliches Phänomen der Lichtbrechung durch Sonnenlicht, auf Regen oder Wassertropfen;
im Alltag wird das Wort für eine Menge meist bunter, in Verbindung stehender Dinge genutzt: Regenbögen stehen für Hoffnung, Diversität und Frieden. Gedämpfte Farben als zweites Thema sind solche mit geringem Sättigungsgrad; sie werden kreiert, indem man schwarz, weiß oder die jeweilige Komplementärfarbe dem Pigment hinzufügt. Gedämpfte Farben sind dumpf, entsättigt und ein bisschen grau.
16 Sep

Fwd: Praktikum Grafikdesign: Accenture Song

LG Eliane

——– Weitergeleitete Nachricht ——– Betreff: Praktikum Grafikdesign: Accenture Song Datum: Thu, 15 Sep 2022 15:25:42 +0000 Von: Weinhandl, Bianca <bianca.weinhandl@accenture.com> An: direktion@kunstschule.wien <direktion@kunstschule.wien>

Liebe Kunstschule Wien,
ich bin von Accenture Song aus dem Bereich*Creative Experience*und melde mich, weil unser Team derzeit eine*Praktikumsstelle*zu vergeben hat, mit Fokus im Bereich*Grafikdesign*. Hierbei dachten wir natürlich an die Kunstschule Wien.
Da dies Studierenden und Alumni eine gute Chance bietet, Arbeitserfahrung in einem interdisziplinären, dynamischen Team zu generieren und dabei ihre handwerklichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, freue ich mich, wenn sie unsereStellenausschreibung <www.accenture.com/at-de/careers/jobdetails?id=R00116698_de&title=Praktikum+Creative+Experience+(all+genders)>mit Fokus auf Grafikdesign mit Ihren Studierenden und Alumni teilen können.😊
Bei Fragen melden Sie sich gerne jederzeit bei mir. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Vielen Dank im Voraus und ganz liebe Grüße,
Bianca Weinhandl
*Accenture Greater Than symbol logo *
*Bianca Weinhandl*
Creative Experience Architect
signature_464313615
Schottenring 16
1010 Wien
Mobile: +43-676-872033704
*accenture.com* <accenture.com/>**
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Sitz der Gesellschaft: Wien, Handelsgericht Wien, FN 100017i · DVR 3002017
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16 Sep

Pop-Up Exhibition Yoko Masua

In meiner Ausstellung stampften riesige Gemüse Monster über die Leinwände.

Was ich gut kann, ist Menschen zum Lachen zu bringen.
Spannung abbauen. Ein wenig abhängen und ein wenig abhängig sein.
Das Leben ist voll von Höhen und Tiefen. Alles geschieht zur gleichen Zeit.
Es ist wie ein Topf mit kochendem Wasser.
Ich möchte das Innere dieses Topfes zum Ausdruck bringen.
Lasst uns umrühren und gemeinam alles aufessen.

Aber die Nervosität macht uns zu schaffen. So viele Probleme.
Ich werde so nervös, dass mein Magen schmerzt.
Um die Nervosität und andere ängstliche Gefühle von mir selbst
und den Menschen in einem Umkreis von fünf Metern zu lindern,
habe ich ihn zu einem Gemüsemonster gemacht.
Er ist liebenswert, schelmisch und bringt mich zum Lachen.
Wenn wir lachen, atmen wir, was die Spannung abbaut.

“Yokai” sind Japanische Fantasie Monster und waren vor allem im Japan seit der Antike bekannt. Vielleicht haben die Menschen in der Vergangenheit genauso gedacht wie ich.

Warum Gemüse?
Früher habe ich zu viele lustige Gesichter von Leuten gezeichnet, und meine Freunde haben sich sehr darüber aufgeregt.
Aber ich liebe es, etwas Lustiges zu zeichnen und es zu übertreiben, und ich dachte, egal wie sehr ich das Gemüse übertreibe, niemand würde sich darüber aufregen.
Als ich eine Woche lang nicht zu Hause war, sah ich hübsche Blätter aus einer Süßkartoffel wachsen, die wie eine Tänzerin in einem japanischen Tanz aussah.
Ich sehe diese versteckten Formen gerne und freue mich sie euch allen zu zeigen.

Lacht über die Yokai und esst was Gutes,
Yoko Masuda

07 Sep

Fwd: Empirische Studie für Comicschaffende

Hallo ihr Lieben!
Ich bin ja schon seit 3 Jahren nicht mehr in Wien aber hab mich inzwischen einer Initiative angeschlossen, die auch für euch und eure Netzwerke hoffentlich spannend ist: eine Gewerkschaft für Comicschaffende. Eine unserer ersten Aktionen ist eine empirische Studie über die Arbeitsbedingungen von Comicschaffenden – Details siehe unten. Es wäre super, wenn ihr die Information weiterleiten könntet, damit die österreichische Comic-Szene auch vertreten ist! Teilnehmende dürfen auch gerne Studierende sein, genauso wie Comicschaffende, die kein Geld mit ihrer Arbeit verdienen.
Ganz liebe Grüße aus Kassel
Chiny
Liebe Kolleg*in,
vielleicht hast du mitbekommen, dass sich zurzeit eine Gewerkschaft für Comicschaffende <www.instagram.com/comicgewerkschaft/> gründet. Wir sind eine Gruppe von ca. 12 Personen, die die Gewerkschaft aufbaut und ab Anfang 2023 werden wir Mitglieder aufnehmen.
Als wir im Sommer 2020 angefangen haben zu planen, stellten sich uns erstmal ganz viele Fragen. Wie viele Comiczeichner*innen gibt es in Deutschland eigentlich? Wieviel verdienen wir im Durchschnitt? Wer hat Zugang zu Förderungen, und wer nicht? Und was für Förderstrukturen brauchen wir, um besser arbeiten und leben zu können?
Wir haben uns mit den Wissenschaftler*innen Jana Rutar, Romain Becker und Katharina Serles zusammengetan und eine empirische Studie entwickelt, die diese Dinge abfragt. Ziel ist es, eine solide Wissensbasis zu schaffen, die wir in Zukunft nutzen können, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Uns interessieren auch die demografischen Faktoren, um die Studie aus intersektionaler Perspektive auswerten zu können, also zum Beispiel zu schauen, wie Faktoren wie Geschlecht, race, Klasse oder Behinderung unsere Arbeitsrealität beeinflussen.
Die Studie ist online unter folgendem Link abrufbar: www.soscisurvey.de/comicfragebogen/
Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 15 Minuten. Wir würden uns sehr freuen, wenn du sie ausfüllst und an Kolleg*innen in deinem Umfeld weiterleitest. Je mehr von uns die Fragen beantworten, desto aussagefähiger und schlagkräftiger wird die Studie!
Mit solidarischen Grüßen, die Comic Gewerkschaft